Nächste EP-Wahl am 7. Juni 2009 Die nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament werden EU-weit vom 4. bis 7. Juni 2009 - in Deutschland am Sonntag, dem 7. Juni 2009 - stattfinden

Europaparlamentswahlen alle fünf Jahre Die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes (EP) werden alle fünf Jahre in allen 27 Mitgliedstaaten der EU direkt gewählt. Die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament fanden 1979 statt. Das gegenwärtige Europäische Parlament (sechste Wahlperiode) wurde 2004 gewählt. Aus dem bevölkerungsreichsten Land der EU, Deutschland, werden auch die meisten Abgeordneten gewählt, 99 an der Zahl (Mit dem Lissabonner Vertrag sind es zukünftig nur 96). Wahlberechtigt sind alle volljährigen Deutschen (18 Jahre) und EU-Bürger, die vor Ort leben

Keine Wahlkreise - Listen der politischen Parteien Bei der Europawahl gibt es keine Wahlkreise. Die politischen Parteien nominieren ihre Kandidaten auf Wahllisten. Insofern kann auch am 7.Juni 2009 nur jeweils eine Stimme abgegeben werden, die Stimme für die jeweilige Partei. Jede/r Wähler/in hat im Gegensatz zu anderen Wahlen (z.B. Bundestag, Landtag) nur eine Stimme, mit der er eine Partei wählen kann sowie die Kandidaten auf der Liste der Partei in der aufgeführten Reihenfolge. Für die Liste der SPD haben die Landesverbände, bzw. Bezirke Kandidaten nominiert, in Niedersachsen erfolgte dies durch die vier niedersächsischen SPD-Bezirke.

In Niedersachsen ist der Bezirk Hannover der größte Bezirk, der am meisten Mitglieder stellt, gute SPD-Wahlergebnisse vorweisen kann und auch für einen großen Bevölkerungsanteil steht. Deshalb sind aus diesem Bezirk immer zwei Kandidaten nominiert worden, die auf der Bundesliste auf aussichtsreichen Plätzen platziert wurden. Auch bei der Nominierung für die Europawahl 2009 erhebt der Bezirk Hannover den Anspruch auf zwei aussichtsreiche Plätze. Der Bezirk Hannover Hannover hat als Kandidaten für die SPD Bundesliste Bernd Lange auf Platz eins und Erika Mann auf Platz zwei gewählt.

Europamanifest Das Europamanifest ist eine 21-seitige Lektüre, die den Spannungsbogen von einem sozialen Europa mit klaren Regeln für die Finanzmärkte, hin zu einem Europa mit ökologischem Fortschritt und Energiesicherheit deutlich macht. Ein Signal für ein soziales und lebenswertes Europa, das eine faire und gerechte Globalisierung anstrebt.